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Information für Tierärzte

 

Zentraler Tierärztlicher Notruf Thüringen

0361 - 644 788 08

 

Die Notdienstzeiten richten sich nach der GOT

 

Werktage Mo – Fr

18.00 bis 08.00 Uhr am Folgetag

Wochenende

Fr 18.00 - Mo 08.00 Uhr

Feiertage

08.00 - 08.00 Uhr am Folgetag

 

 

Prozedere bei Anrufen von Hilfesuchenden

 

Bei Wahl der zentralen Notrufnummer werden die Hilfesuchenden automatisch mit der Landesvermittlungszentrale verbunden. Der dann folgende Vermittlungsauflauf wurde mit der KVT wie folgt vereinbart:

 

-  Die Landesvermittlungszentrale nimmt das telefonische Hilfeersuchen der Tierhalter und weiterer hierzu befugter Personen entgegen. Die Landesvermittlungszentrale dokumentiert folgende Daten:

     1.      Name und Vorname des Anrufenden

     2.      Datum und Zeit des Anrufes

     3.      Wartezeit bis zur Aufnahme der Vermittlungstätigkeit sowie Dauer der Vermittlungstätigkeit

     4.      Telefonnummer, über die das Hilfeersuchen die Landesvermittlungszentrale erreicht (sofern die 

              Rufnummer des Anrufenden im Rahmen der Anrufweiterleitung (§ 4 Abs. 1 übermittelt wird)

     5.      telefonische Erreichbarkeit des Anrufenden

     6.      Aufenthaltsort des Anrufenden.

     Der diensthabende tierärztliche Notfalldienst kann Daten nach Nr. 1 und 2 sowie 5 und 6 im

     Bedarfsfall bei der Landesvermittlungszentrale abfordern.

 

- Die Landesvermittlungszentrale verbindet den Hilfesuchenden mit dem geographisch nächstgelegenen diensthabenden Tierarzt (d. h. es erfolgt gegebenenfalls auch eine ringübergreifende Vermittlung). Dies soll gewährleisten, dass, im Sinne des Tierschutzes, die kürzest möglichen Fahrtstrecken für die in Not befindlichen Tiere entstehen und damit unnötige zusätzliche Belastungen für die Tiere vermieden werden. Im Bedarfsfall erteilt die Landesvermittlungszentrale Auskünfte über den geographisch nächstgelegenen diensthabenden Tierarzt. Übermittelt werden dabei ausschließlich die Praxisadresse sowie die von der Praxis angegebene Notfallrufnummer.

 

- Die Landesvermittlungszentrale trifft keine tiermedizinischen Entscheidungen, sondern stellt lediglich den Kontakt zwischen dem Hilfesuchenden und dem notdiensthabenden Tierarzt her. Über eine etwaige Behandlungsnotwendigkeit im Notdienst, entscheidet der notdiensthabende Tierarzt selbst.

 

- Im Fall der Nichterreichbarkeit des geografisch nächstgelegenen tierärztlichen Notfalldienstes ist die Landesvermittlungszentral befugt, das Hilfeersuchen an einen anderen diensthabenden Tierarzt oder eine der tierärztlichen Kliniken in Thüringen zu vermitteln. Über die Nichterreichbarkeit fertigt die Landesvermittlungszentrale einen Meldebogen an, durch den der Vorgang nachvollziehbar dokumentiert wird und übermittelt diesen der Landestierärztekammer.

 

 

Sicherstellung der Erreichbarkeit im Notdienst

 

Die Sicherstellung der Erreichbarkeit im Notdienst ist eine der zentralen Aufgaben. Grundsätzlich muss sichergestellt werden, dass die Anrufe nicht ins Leere gehen. Das bedeutet, dass für den Anrufer erkennbar sein muss, dass der diensthabende Tierarzt tatsächlich erreichbar und zur Hilfeleistung bereit ist. Wie der diensthabende Tierarzt dies sicherstellt, ist ihm überlassen. 
 

 

Gebührenerhebung im Notdienst

 

Auszug aus der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT):

§ 3a Gebühren für tierärztlichen Notdienst

 

(1) Für Leistungen, die bei Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen im Rahmen eines tierärztlichen Notdienstes erbracht werden, erhöhen sich die einfachen Gebührensätze nach § 2 Satz 1 auf das Zweifache und nach Maßgabe des §2 Satz 2 bis zum Vierfachen. Zusätzlich steht dem Tierarzt abweichend von § 2 Satz 1 eine Gebühr in Höhe von 50,00 Euro (Notdienstgebühr) zu. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für die instrumentelle Samenübertragung bei Einzeltieren (laufende Nummer G 2.6 der Anlage).