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Afrikanische Schweinepest (ASP)

"Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat sich in Deutschland weiter ausgebreitet. Neben Fällen bei Wildschweinen kam es in den letzten Wochen zu Ausbrüchen in drei Hausschweinebeständen. In Baden-Württemberg, Landkreis Emmendingen handelt es sich um eine Freilandhaltung. Hier wird die unsachgemäße Verfütterung von Lebensmittelresten als Eintragsursache vermutet. In Niedersachsen, Landkreis Emsland (rund 2000 Sauen mit Ferkeln) und in Brandenburg, Landkreis Uckermark (rund 1000 Mastschweine) sind zwei Betriebe betroffen, denen eine sehr gute Biosicherheit bescheinigt wurde. Die Eintragsursache ist in beiden Fällen ungeklärt. In den Betrieben kam es zu einzelnen Verendungen sowie fieberhaften Allgemeinerkrankungen mit Fressunlust.

Das TMASGFF weist darauf hin, dass in der derzeitigen Lage jederzeit mit einem ASP-Ausbruch bei Haus- und Wildschweinen in Thüringen zu rechnen ist. Bitte informieren Sie das zuständige Veterinäramt bei Krankheitserscheinungen, die auf ASP hindeuten könnten (alle Erkrankungen, die mit Fieber einhergehen und deren Genese unklar ist). Ihr zuständiges Veterinäramt legt dann fest, welche Proben (Tierkörper und/oder Blutproben) zur Abklärung an das Thüringer Landesamt für Verbrauschschutz (TLV) zu senden sind.

Nur das frühzeitige Erkennen eines ASP-Ausbruchs kann die schweinehaltenden Betriebe in Thüringen vor größeren wirtschaftlichen Schäden schützen. Für Rückfragen stehen Ihnen die Kolleg:innen des TLV und der zuständigen Veterinärämter zur Verfügung."