Mittwoch, 08 April 2020 08:55

COVID-19 - Wichtige Information für Tierärzte (Update 22.05.2020)

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Information, Handlungsempfehlungen und Orientierungshilfen (aktualisiert am 22.05.2020)

Letzte ÄNDERUNGEN sind gelb unterlegt

  • Handlungsempfehlungen und Orientierungshilfen

> Hinweise der BTK für den Praxisablauf (LINK)

> Information des bpt für Praxisinhaber (LINK)

> Die allgemeine und tätigkeitsspezifische Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen in Verbindung mit COVID-19 des TLV (LINK)

> Empfehlungen der Österreichisches Tierärztekammer für die Tierarztpraxis (LINK)

> Rechtliche Hinweise der BTK (LINK)

> Muster für die Vereinbarung von Kurzarbeitszeit der BTK (LINK)

> Aufruf der DVG zur Verfügungstellung von Beatmungsgeräten im Bedarfsfall (s. Änderungsblog vom 27.02.2020)

  • Wirtschaftliche Hilfen

> Arbeitsrechtliche Information des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (LINK)

> Kurzarbeitergeld: Informationen zu den erweiterten Regelungen der Bundesagentur für Arbeit (LINK)

> Kurzarbeitergeld: Anträge, Anzeigen, Dokumente, Informationen der Bundesagentur für Arbeit (LINK)

> Kredite und Bürgschaften der KfW für Unternehmen (LINK)

> Unterstützung und Hilfen der Thüringer Aufbaubank (LINK)

Thüringer Tierärzte können seit dem 02.04.2020 vom Soforthilfeprogramm der Thüringer Aufbaubank profitieren. Der bis zum 01.04.2020 geltende Ausschluss der Heilberufe wurde aufgehoben.

ACHTUNG!: Förderanträge, die VOR dem 02.04.2020 gestellt wurden, werden von der Thüringer Aufbaubank auf Grundlage der zu diesem Zeitpunkt geltenden Richtlinie abgelehnt.

Bitte stellen Sie in diesem Fall erneut einen Antrag oder setzen sich der Sachbearbeitung der Thüringer Aufbaubank in Verbindung.

> Erstattung des Verdienstausfalls bei amtlich angeordneten Praxisschließungen oder Quarantänestellung des Praxisinhabers - Info der Landeszahnärztekammer Thüringen, gilt für uns analog (LINK)

  • Information zur Epedemie

> Robert Koch-Institut (LINK)

> Friedrich-Loeffler-Institut (LINK)

> Bundesministerium der Gesundheit (LINK)

> Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (LINK)

  • Informationen speziell für Thüringen

> Aufruf:

Einige Tierarzpraxen verfügen nur noch über einen kleinen, wenige Tage reichenden Handvorrat an Einweg-OP-Masken. Kolleginnen und Kollegen, die diesbezüglich noch über Ressourcen verfügen möchten sich bitte bei der Kammer melden. Wir stellen anschließend den Kontakt zwischen den betreffenden Tierarztpraxen her. Vielen Dank!

> Tierärzte sind systemrelevant! (LINK)

Mit Schreiben vom 24.03.2020 teilt das TMASGFF mit (LINK):

"Am 19. März 2020 fand eine Telefonkonferenz zwischen Bund und Ländern zu COVID-19 statt. Allgemein wurde festgehalten, dass aus Sicht des BMEL im Nutztierbereich und für die veterinärmedizinische Grund- bzw. Notfallversorgnung von Heimtieren tätige Tierärzte, Tiermedizinische Fachangestellte und Tierpfleger als systemrelevant einzustufen sind."

Am 27.03.2020 erreichte die Kammer das die Sache bestätigende Antwortschreiben von Bundesministerin Julia Klöckner. (LINK)

> Aktuelle Festlegungen zur Tierseuchenüberwachung in Thüringen vom 24.03.2020 (LINK)

> Thema Ausgangssperre

Zur Vorbereitung von – derzeit im Raum stehenden zukünftigen – Ausgangssperren, sollten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern eine Bescheinigung über die berufliche Tätigkeit in Ihrer Praxis/Klinik ausstellen ("Passierschein"). Die Bescheinigung sollte Namen und Anschrift der Tierarztpraxis/-klinik sowie des Arbeitnehmers enthalten. Es sollte das Tätigkeitsfeld und die regulären Arbeitszeiten angegeben werden. Achten Sie darauf, dass alle Mitarbeiter (auch die Reinigungskraft) eine solche Bescheinigung frühzeitig erhalten. So können die Mitarbeiter beim Inkrafttreten einer Ausgangssperre gegenüber der Polizei und den Ordnungsämtern nachweisen, wo sie tätig sind und dass sie das Haus verlassen, um zur Arbeit zu gehen.

Vorlage-Entwurf "Passierschein" (LINK)

> COVID-19 in Thüringen - aktuelle Informationen des TMASGFF (LINK)

- Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 18.04.2020 (LINK)

"§ 6 Abs (3): Der Betrieb von Einrichtungen des Gesundheitswesensist grundsätzlich zulässig. Dies gilt insbesondere für Polikliniken, Arzt-, Zahnarzt-,Tierarztpraxen, Psychotherapienund Apo-theken. In sonstigenambulantenBetriebendes Gesundheitswesens, insbesonderePhysio-und Ergotherapien,medizinischerFußpflegeund Ähnlichen,dürfen Behandlungen nur ange-boten werden, sofern1.die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztlichesoder zahnärztliches At-test oder Verordnung nachgewiesen wird und2.keine anderweitigen Bestimmungenerfolgt sind."

- Mund-Nase-Bedeckung

Ab dem 24.04.2020 gilt in Thüringen verpflichtent die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung (LINK)

In Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen und Omnibussen, in Taxen und sonstigen Beförderungsmitteln mit Publikumsverkehr sind die Fahrgäste verpflichtet, eine Mund Nasen Bedeckung zu verwenden. In den Räumlichkeiten von Geschäften des Einzelhandels, einschließlich Fabrikläden und Herstellerdirektverkaufsstellen sind die Kunden verpflichtet, eine Mund Nasen Bedeckung zu verwenden.

Die Verpflichtung zur Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung erstreckt sich in der aktuellen Formulierung grundsätzlich nicht auf Tierarztpraxen. Gern bietet die Kammer Ihnen Unterstützung an, wenn diesbezüglich Konflikte mit Ordnungsbehörden entstehen sollten (In dringendenden Fällen unter der Nummer: 0152 341 322 56). Bitte beachten Sie den Grenzbereich, indem Sie sich ggf. durch den gewerblichen Verkauf von Tierbedarf bewegen.

> Aktualisierung der Fachkunde/Kenntnisse im Strahlenschutz nach § 48 Abs. 1 Satz 1 bzw. § 49 Abs. 3 StrlSchV

Im Zeitraum 1. März bis 30. Juni 2020 ablaufende Aktualisierungsfristen gelten ohne weitere Prüfung als eingehalten, wenn die Kursteilnahme danach zum nächstmöglichen (beim Kursveranstalter verfügbaren) Termin erfolgt.

Es spielt dabei keine Rolle, ob der Kurs vom Veranstalter abgesagt wurde oder ob der Teilnehmer absagt (Erkrankung versteht sich von selbst, verstärkte Dienstverpflichtung v.a. im Krankenhaus, Kinderbetreuung, Vermeidung von Ansteckung für systemrelevante Funktionsträger oder aus persönlichem Risikoempfinden o.ä.).

> Berufsausbildung TFA

Durch das COVID19-Geschehen ergeben sich Änderungen in Bezug auf die Berufsausbildung der Tiermedizinischen Fachangestellten. Den aktuellen Stand möchten wir wie folgt zusammenfassen:

Die ursprünglich für den 29.05.2020 vorgesehene Zwischenprüfung wird im Frühherbst nachgeholt. Der genaue Termin ist noch nicht festgelegt und wird rechtzeitig vor der Prüfung bekannt gegeben.

Die schriftliche Abschlussprüfung wird, wie geplant, am Mittwoch, 10.06.2020 von 08.00 bis 14.45 Uhr in der Berufsschule Mühlhausen durchgeführt.

Die praktische Abschlussprüfung wird, wie geplant, am Dienstag, 30.06.2020 und Mittwoch 01.07.2020 in der Berufsschule Mühlhausen durchgeführt.

Gemeinsam mit der Berufsschule bemühen wir uns darum, nun doch eine feierliche Zeugnisübergabe zu ermöglichen - selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften. Es wäre schade, wenn so ein wichtiges Lebensereignis ohne besondere Würdigung des Momentes an den Absolventen vorbeizieht. An dem ursprünglich angesetzten Termin, Mittwoch, 15.07.2020 halten wir fest. Ort der Zeugnisübergabe wird voraussichtlich die Berufsschule sein. Detaillierte Infos zum Ablauf der Veranstaltung werden die Absolventen spätestens zu ihrer praktischen Abschlussprüfung erfahren. Fest steht schon jetzt, dass aufgrund der Hygienevorgaben neben den Auszubildenden keine weiteren Gäste (Eltern, ausbildende Tierärzte) in den Räumlichkeiten der Zeugnisübergabe anwesend sein können.

Seit dem 04.05.2020 findet wieder Präsenzunterricht für den Abschlussjahrgang statt. Die Auszubildenden des ersten und zweiten Ausbildungsjahres erhalten ab dem 02.06.2020 bis zum Ende des Schuljahres ebenfalls Präsenzunterricht in einer an die aktuellen Bedingungen angepassten Form. Konkret bedeutet dies, dass die beiden Jahrgänge bis zum Ende des Schuljahres jeweils in zwei Gruppen eingeteilt werden, die im 14-tägigem Wechsel die Berufsschule besuchen. In der Woche, in der die Auszubildenden die Schule nicht besuchen können, sollen diese sich den Schulstoff der aktuellen Woche selbst auf Grundlage der Mitschriften ihrer Mitschüler bzw. weiterer Unterrichtsmaterialien erarbeiten. Das heißt, der Schulstoff läuft in der Nicht-Präsenzwoche weiter. Die Präsenzwoche wird mit einem Repetitorium beginnen, um den Wissensstand anzugleichen.  Damit dieses Bildungskonzept funktionieren kann ist es absolut notwendig, dass die Auszubildenden von ihren Ausbildungspraxen mit einem Umfang von 8 Stunden Ausbildungszeit pro Nicht-Präsenzwoche von der praktischen Ausbildung freigestellt werden. Beispiel: Gruppe A aus dem ersten Lehrjahr besucht in Woche 1 die Berufsschule. In Woche 2 besucht Gruppe A nicht die Schule, sondern erarbeitet sich den Schulstoff, den die Gruppe B des ersten Ausbildungsjahres in der 2. Woche im Präsenzunterricht erlernt mit einem Zeitansatz von 8 Stunden selbst. Hierzu werden die Auszubildenden von der praktischen Ausbildung freigestellt. In der 3. Woche geht Gruppe A wieder zur Schule und startet den Präsenzunterricht mit einem Repetitorium.

Weiterhin hat der Kammervorstand im Einvernehmen mit Vertretern des Landesverbandes praktizierender Tierärzte, des Verbandes Medizinischer Fachberufe und der Berufsschule einstimmig beschlossen, in den Ausbildungsjahrgängen 2018 und 2019 für die erste Hälfte des jeweils letzten Ausbildungsjahres, zusätzlich zu dem regulären (Mittwoch), einen weiteren Berufsschultag pro Woche am Donnerstag anzubieten. Für den Ausbildungsjahrgang 2018 bedeutet die beschlossene Regelung einen zusätzlichen Berufsschultag im 1. Schulhalbjahr 2020/21; für den Ausbildungsjahrgang 2019 im 1. Schulhalbjahr 2021/22 respektive. Durch diese Maßnahme sollen die Unterrichtsausfälle ausgeglichen werden, die durch das COVID19-Geschehen verursacht wurden. Die Teilnahme der Auszubildenden an diesem zusätzlichen Angebot ist grundsätzlich verpflichtend und durch die Ausbildungspraxen zu ermöglichen.

Das neue Ausbildungsjahr wird regulär nach den Sommerferien beginnen. Bitte verwenden Sie die neuen Berufsausbildungsverträge, die Sie über die Webseite der BTK downloaden können (LINK). Lesen Sie für das Ausfüllen unbedingt die Ausfüllhinweise (LINK) - es hat sich mit der Änderung des Berufsbildungsgesetzes einiges geändert u. a. die Ausbildungsvergütung betreffend. Bei Fragen, rufen Sie uns an.

> Versorgungswerk

Die aktuelle Situation wirft auch bei den Mitgliedern des Versorgungswerks immer wiederkehrende Fragen auf. Dies hat das Versorgungswerk zum Anlass genommen, eine Aktualisierung der Internetseite vorzunehmen. Die Mitglieder des Versorgungswerks der Landestierärztekammer Thüringen finden nunmehr unter folgendem Link Informationen zum Thema Corona-Krise: (LINK)

  • Fragen und Antworten

> Antorten auf einige Fragen (LINK)

 

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden. Ihr Ansprechpartner:

Dr. Alexander Schneeberg

Telefon: 01523 41 32 256

E-Mail senden Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Ä N D E R U N G S B L O G


[22.05.2020]

Durch das COVID19-Geschehen ergeben sich Änderungen in Bezug auf die Berufsausbildung der Tiermedizinischen Fachangestellten. Den aktuellen Stand möchten wir wie folgt zusammenfassen:

Die ursprünglich für den 29.05.2020 vorgesehene Zwischenprüfung wird im Frühherbst nachgeholt. Der genaue Termin ist noch nicht festgelegt und wird rechtzeitig vor der Prüfung bekannt gegeben.

Die schriftliche Abschlussprüfung wird, wie geplant, am Mittwoch, 10.06.2020 von 08.00 bis 14.45 Uhr in der Berufsschule Mühlhausen durchgeführt.

Die praktische Abschlussprüfung wird, wie geplant, am Dienstag, 30.06.2020 und Mittwoch 01.07.2020 in der Berufsschule Mühlhausen durchgeführt.

Gemeinsam mit der Berufsschule bemühen wir uns darum, nun doch eine feierliche Zeugnisübergabe zu ermöglichen - selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften. Es wäre schade, wenn so ein wichtiges Lebensereignis ohne besondere Würdigung des Momentes an den Absolventen vorbeizieht. An dem ursprünglich angesetzten Termin, Mittwoch, 15.07.2020 halten wir fest. Ort der Zeugnisübergabe wird voraussichtlich die Berufsschule sein. Detaillierte Infos zum Ablauf der Veranstaltung werden die Absolventen spätestens zu ihrer praktischen Abschlussprüfung erfahren. Fest steht schon jetzt, dass aufgrund der Hygienevorgaben neben den Auszubildenden keine weiteren Gäste (Eltern, ausbildende Tierärzte) in den Räumlichkeiten der Zeugnisübergabe anwesend sein können.

Seit dem 04.05.2020 findet wieder Präsenzunterricht für den Abschlussjahrgang statt. Die Auszubildenden des ersten und zweiten Ausbildungsjahres erhalten ab dem 02.06.2020 bis zum Ende des Schuljahres ebenfalls Präsenzunterricht in einer an die aktuellen Bedingungen angepassten Form. Konkret bedeutet dies, dass die beiden Jahrgänge bis zum Ende des Schuljahres jeweils in zwei Gruppen eingeteilt werden, die im 14-tägigem Wechsel die Berufsschule besuchen. In der Woche, in der die Auszubildenden die Schule nicht besuchen können, sollen diese sich den Schulstoff der aktuellen Woche selbst auf Grundlage der Mitschriften ihrer Mitschüler bzw. weiterer Unterrichtsmaterialien erarbeiten. Das heißt, der Schulstoff läuft in der Nicht-Präsenzwoche weiter. Die Präsenzwoche wird mit einem Repetitorium beginnen, um den Wissensstand anzugleichen.  Damit dieses Bildungskonzept funktionieren kann ist es absolut notwendig, dass die Auszubildenden von ihren Ausbildungspraxen mit einem Umfang von 8 Stunden Ausbildungszeit pro Nicht-Präsenzwoche von der praktischen Ausbildung freigestellt werden. Beispiel: Gruppe A aus dem ersten Lehrjahr besucht in Woche 1 die Berufsschule. In Woche 2 besucht Gruppe A nicht die Schule, sondern erarbeitet sich den Schulstoff, den die Gruppe B des ersten Ausbildungsjahres in der 2. Woche im Präsenzunterricht erlernt mit einem Zeitansatz von 8 Stunden selbst. Hierzu werden die Auszubildenden von der praktischen Ausbildung freigestellt. In der 3. Woche geht Gruppe A wieder zur Schule und startet den Präsenzunterricht mit einem Repetitorium.

Weiterhin hat der Kammervorstand im Einvernehmen mit Vertretern des Landesverbandes praktizierender Tierärzte, des Verbandes Medizinischer Fachberufe und der Berufsschule einstimmig beschlossen, in den Ausbildungsjahrgängen 2018 und 2019 für die erste Hälfte des jeweils letzten Ausbildungsjahres, zusätzlich zu dem regulären (Mittwoch), einen weiteren Berufsschultag pro Woche am Donnerstag anzubieten. Für den Ausbildungsjahrgang 2018 bedeutet die beschlossene Regelung einen zusätzlichen Berufsschultag im 1. Schulhalbjahr 2020/21; für den Ausbildungsjahrgang 2019 im 1. Schulhalbjahr 2021/22 respektive. Durch diese Maßnahme sollen die Unterrichtsausfälle ausgeglichen werden, die durch das COVID19-Geschehen verursacht wurden. Die Teilnahme der Auszubildenden an diesem zusätzlichen Angebot ist grundsätzlich verpflichtend und durch die Ausbildungspraxen zu ermöglichen.

Das neue Ausbildungsjahr wird regulär nach den Sommerferien beginnen. Bitte verwenden Sie die neuen Berufsausbildungsverträge, die Sie über die Webseite der BTK downloaden können (LINK). Lesen Sie für das Ausfüllen unbedingt die Ausfüllhinweise (LINK) - es hat sich mit der Änderung des Berufsbildungsgesetzes einiges geändert u. a. die Ausbildungsvergütung betreffend. Bei Fragen, rufen Sie uns an.

 


[23.04.2020]

Ab morgen, dem 24.04.2020 gilt in Thüringen verpflichtent die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung (LINK)

  • In Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen und Omnibussen, in Taxen und sonstigen Beförderungsmitteln mit Publikumsverkehr sind die Fahrgäste verpflichtet, eine Mund Nasen Bedeckung zu verwenden.
  • In den Räumlichkeiten von Geschäften des Einzelhandels, einschließlich Fabrikläden und Herstellerdirektverkaufsstellen sind die Kunden verpflichtet, eine Mund Nasen Bedeckung zu verwenden.

Die Verpflichtung zur Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung erstreckt sich in der aktuellen Formulierung grundsätzlich nicht auf Tierarztpraxen. Gern bietet die Kammer Ihnen Unterstützung an, wenn diesbezüglich Konflikte mit Ordnungsbehörden entstehen sollten (In dringendenden Fällen unter der Nummer: 0152 341 322 56). Bitte beachten Sie den Grenzbereich, indem Sie sich ggf. durch den gewerblichen Verkauf von Tierbedarf bewegen.


[20.04.2020]

Die aktuelle Situation wirft auch bei den Mitgliedern des Versorgungswerks immer wiederkehrende Fragen auf. Dies hat das Versorgungswerk zum Anlass genommen, eine Aktualisierung der Internetseite vorzunehmen. Die Mitglieder des Versorgungswerks der Landestierärztekammer Thüringen finden nunmehr unter folgendem Link Informationen zum Thema Corona-Krise: (LINK)


[20.04.2020]

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie vor dem Hintergrund des COVID-19-Geschehens zur weiteren Verfahrensweise der Zwischen- und Abschlussprüfung für die Auszubildenden Tiermedizinischen Fachangestellten informieren. Im Einvernehmen mit der Berufsschule Mühlhausen wurde festgelegt:

  • die Zwischenprüfung (ursprünglich für den 29.05.2020 vorgesehen) auf den Frühherbst zu verschieben; der genaue Termin wird rechtzeitig vor der Prüfung bekannt gegeben,
  • die schriftliche Abschlussprüfung, wie geplant, am Mittwoch, 10.06.2020 von 08.00 bis 14.45 Uhr in der Berufsschule Mühlhausen durchzuführen und
  • die praktische Abschlussprüfung, wie geplant, am Dienstag, 30.06.2020 und Mittwoch 01.07.2020 in der Berufsschule Mühlhausen durchzuführen.

Die einschränkenden Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise lassen es in diesem Jahr leider nicht zu, die Zeugnisübergabe in einem feierlichen Rahmen stattfinden zu lassen. Die Zeugnisse können deshalb ab Montag, 20.07.2020 in der Kammergeschäftsstelle durch die Ausgebildeten persönlich oder gegen Vorlage einer Vollmacht abgeholt werden.


[08.04.2020]

Thüringer Tierärzte können seit dem 02.04.2020 vom Soforthilfeprogramm der Thüringer Aufbaubank profitieren. (LINK) Der bis zum 01.04.2020 geltende Ausschluss der Heilberufe wurde aufgehoben.

ACHTUNG!: Förderanträge, die VOR dem 02.04.2020 gestellt wurden, werden von der Thüringer Aufbaubank auf Grundlage der zu diesem Zeitpunkt geltenden Richtlinie abgelehnt.

Bitte stellen Sie in diesem Fall erneut einen Antrag oder setzen sich der Sachbearbeitung der Thüringer Aufbaubank in Verbindung.


[01.04.2020]

AUFRUF:

Einige Tierarzpraxen verfügen nur noch über einen kleinen, wenige Tage reichenden Handvorrat an Einweg-OP-Masken. Kolleginnen und Kollegen, die diesbezüglich noch über Ressourcen verfügen möchten sich bitte bei der Kammer melden. Wir stellen anschließend den Kontakt zwischen den betreffenden Tierarztpraxen her. Vielen Dank!


[01.04.2020]

Berufsausbildung TFA

Die Landestierärztekammer Thüringen hält im Einvernehmen mit der Berufsschule Mühlhausen VORERST an den Prüfungsterminen fest:

Freitag, 29.05.2020 Zwischenprüfung von 10.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch, 10.06.2020 schriftliche Abschlussprüfung von 08.00 bis 14.45 Uhr

Dienstag, 30.06.2020 und Mittwoch, 01.07.2020 praktische Abschlussprüfung


[27.03.2020]

Heute erreichte uns das Antwortschreiben (LINK) von Bundesministerin Julia Klöckner (BMEL) auf das gemeinsam durch die Bundestierärztekammer, der Bundesverband pranktizierender Tierärzte, der Bundesverband beamteter Tierärzte, die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft und der Deutsche Tierschutzbund verfasste Schreiben vom 16.03.2020 (LINK). Damit ist die Entscheidung auch noch einmal auf Bundesebene amtlich: Die im Nutztierbereich und für die veterinärmedizinische Grund- bzw. Notfallversorgung von Heimtieren tätigen Tierärzte, Tiermedizinischen Fachangestellten und Tierpfleger sind als systemrelevant eingestuft.


[27.03.2020]

Aufruf der Fachgruppen der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft "Veterinärmedizinische Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie (VAINS)" und "Chirurgie"


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir stehen vor einer der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte. Große Verunsicherung macht sich breit. Wir Tierärzte stehen mit Herz und Verstand im Dienst von Mensch und Tier und es ist ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag, die Gesundheitsversorgung unserer Tiere aufrechtzuerhalten.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat noch nicht seinen Höhepunkt gefunden und die Krankenhäuser in Deutschland bereiten sich auf die erste Welle beatmungspflichtiger Coronapatienten mit Lungenversagen vor. Dies wird sie vor große Herausforderungen stellen. In Deutschland gibt es zwischen 20.000 und 28.000 Beatmungsplätze und Mitte März wurden rund 10.000 weitere Maschinen in Auftrag gegeben. In Zeiten der Corona-Krise sind Beatmungsgeräte Mangelware. Weltweit stocken die Hersteller ihre Kapazitäten auf, inzwischen bieten selbst Autohersteller ihre Hilfe bei der Produktion an.

Was können wir als Tierärzte tun? Auf regionaler Ebene wurden Universitätstierkliniken bereits angefragt, ob Beatmungsgeräte zur Verfügung gestellt werden könnten. Deshalb möchte die DVG-Fachgruppe VAINS dazu aufrufen, in Tierkliniken/-praxen vorhandene Beatmungsgeräte bzw. Anästhesiegeräte mit Beatmungsmöglichkeit nach humanmedizinischem Standard (z.B. Dräger, Stephan, Heinen und Löwenstein, Datex Ohmeda etc., nicht älter als 10 Jahre) für den Bedarfsfall zur Verfügung zu stellen und listen zu lassen.

Sie können das in Eigeninitiative auf regionaler Ebene mit den Krankhäusern in Ihrer Umgebung tun oder sich in die Liste Veterinärmedizinische Beatmungsgeräte eintragen, die wir über die DVG-Geschäftsstelle führen. Ein kleiner Beitrag in unsicheren Zeiten (bitte beachten Sie den Hinweis zum Datenschutz ganz unten in dieser Nachricht).

Bitte tragen Sie sich bis zum kommenden Montag, 30. März 2020, in die Liste ein. Im Anschluss werden wir die Liste offiziellen Stellen (z. B. universitäre Einrichtungen, Kliniken, Krankenhäuser, Gesundheitsämter, Ministerien auf Landes- und Bundesebene) zur Verfügung stellen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und freundliche Grüße

Prof. Dr. Sabine Kästner
Prof. Dr. Sabine Tacke
Dr. Esther Haßdenteufel
Dr. René Dörfelt

Vorstand der DVG-Fachgruppe „Veterinärmedizinische Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie (VAINS)“

--
Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft e.V.
DVG Service GmbH
Friedrichstraße 17
35392 Gießen
Telefon 0641 24466
Telefax 0641 25375
www.dvg.de 
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Geschäftsführerin / Managing Director:
PD Dr. Susanne Alldinger

Handelsregister: Giessen HRB 3877
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 813 497 025
Wenn Sie keine DVG-Meldungen erhalten möchten, schicken Sie bitte eine Nachricht an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Datenschutz

Die in der "Liste Veterinärmedizinische Beatmungsgeräte" erfassten Daten werden in der aktuellen und akuten Notsituation einer Corona-Pandemie den Stellen und Einrichtungen zur Verfügung gestellt, die in die Verteilung und Nutzung von Beatmungsgeräten für Human- und Veterinärmedizin involviert sind, um einen Beitrag zur Behandlung beatmungspflichtiger Coronapatienten zu leisten und deren Leben zu retten. Entsprechende Stellen und Einrichtungen sind z. B. universitäre Einrichtungen, Kliniken, Krankenhäuser, Gesundheitsämter, Ministerien auf Landes- und Bundesebene. Nach Überwindung der Corona-Pandemie bzw. wenn kein Mangel mehr an Beatmungsgeräten besteht, wird die Liste von seiten der DVG gelöscht. Die Stellen und Einrichtungen, welche die Liste erhalten haben, werden darauf hingewiesen, die Liste ebenfalls zu löschen.

Wer sich in die "Liste Veterinärmedizinische Beatmungsgeräte" einträgt, willigt damit in die Veröffentlichung der selbst eingetragenen, personenbezogenen Daten in dieser Liste und in die Weitergabe an die genannten Stellen (z. B. universitäre Einrichtungen, Kliniken, Krankenhäuser, Gesundheitsämter, Ministerien auf Landes- und Bundesebene) sowie auch an die Bundestierärztekammer und die Landestierärztekammern ein. Da die Liste an die Mitglieder der DVG-Fachgruppen VAINS und Chirurgie per E-Mail verschickt wird, ist sie ebenfalls für diesen Empfängerkreis sowie durch Weitergabe des Aufrufs möglicherweise auch für weitere Tierärztinnen und Tierärzte sichtbar. Wer sich in die "Liste Veterinärmedizinische Beatmungsgeräte" einträgt, hat das Recht, die erteilte Einwilligung in die Verarbeitung der personenbezogenen Daten jederzeit zu widerrufen. Um dieses Widerrufsrecht auszuüben, muss die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft, Friedrichstraße 17, 35392 Gießen, Telefon: 0641 24466, Telefax: 0641 25375, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über den Entschluss, die Einwilligung der Datenverarbeitung zu widerrufen, informiert werden.

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft e.V., Friedrichstr. 17, 35392 Gießen, Deutschland, Tel.: 0641 24466, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Website: www.dvg.de

Weitere Hinweise finden Sie auf der Webseite der DVG unter "Datenschutzerklärung".


[26.03.2020]

Gestern meldeten wir, dass Tierärzte vom "Soforthilfeprogramm Corona 2020" profitieren können (LINK).

Tatsächlich werden Tierärzte in der Benennung der antragsberechtigten Berufsschlüssel nicht benannt. Wir werden uns heute noch an den Vorstand und Verwaltungsrat der Thüringer Aufbaubank wenden, um eine Einbeziehung der Tierärzte - ähnlich wie z. B. in Bayern - zu erreichen.


[25.03.2020]

Auch für Tierärzte!

Soforthilfeprogramm Corona 2020 (LINK)

Der Zuschuss wird Unternehmen mit Betriebsstätte in Thüringen zur Bewältigung oder Minderung der besonderen wirtschaftlichen Notlage gewährt, die durch die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 entstanden ist.

Antragsberechtigt sind im Haupterwerb tätige gewerbliche Unternehmen (inkl. Einzelunternehmen) sowie Unternehmen der Branche 86.9 (Gesundheitswesen, auch wenn diese über keine Gewerbeanmeldung verfügen) und wirtschaftsnahe freie Berufe und die Kreativwirtschaft der Branchennummern 71-74, 85.5 sowie 90 gemäß Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008).

Die Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten pro Unternehmen (einschließlich Inhaber*in) und beträgt jeweils bis zu:


[24.03.2020]

Mit Schreiben vom 24.03.2020 teilt das TMASGFF mit (LINK):

"Am 19. März 2020 fand eine Telefonkonferenz zwischen Bund und Ländern zu COVID-19 statt. Allgemein wurde festgehalten, dass aus Sicht des BMEL im Nutztierbereich und für die veterinärmedizinische Grund- bzw. Notfallversorgnung von Heimtieren tätige Tierärzte, Tiermedizinische Fachangestellte und Tierpfleger als systemrelevant einzustufen sind.

Weiterhin wurde die Notwendigkeit der Priorisierung verpflichtender Untersuchungen für notwendig erachtet, da zum Teil Blutproben nicht in ausreichender Zahl genommen werden können bzw. sich in den Untersuchungseinrichtungen der Länder eine Beeinträchtigung bei den Labor- und Untersuchungungskapazitäten abzeichnet.

Folgende Festlegungen wurden zwischen Bund und Ländern getroffen.

Als unverzichtbar eingestuft werden

1. Verdachtsfälle anzeigepflichtiger Tierseuchen

2. Schlachttieruntersuchungen (BU, Hemmstofftest)

3. ASP-Monitoring (Wildschwein)

4. Aufrechterhaltung des Status BHV1-frei (Hinwei auf BHV1-Verordnung Anlage 1 Abschnitt II Kontrolluntersuchung: es besteht die Möglichkeit, den maximalen Untersuchungsabstand um drei Monate zu überschreiten, der Status ruht in dieser Zeit)

Die Zusatzuntersuchungen Milchserologie gemäß Erlass vom 21. September 2016 können nach Aussage des TLV und des TVL e. V. derzeit noch uneingeschränkt durchgeführt werden. Änderungen werden unverzüglich mitgeteilt.

5. BVD-Untersuchungen (die Proben werden in der Regel vom Tierhalter genommen, so dass hier bei der Probennahme kein Engpass entsteht)

 

Zu den Untersuchungen, die ggf. reduziert, zeitlich verzögert oder ausgesetzt werden können, zählen:

1. Aufrechterhaltung des Status "seuchenfrei" für die Krankheiten Leukose, Brucellose, Aujeszkysche Krankheit (AK). Insbesondere soll der neue AK-Stichprobenschlüssel in 2020 noch nicht umgesetzt werden.

2. KSP-Monitoring

3. Bekämpfung der Blauzungenkrankheit

4. TSE-Monitoring bei verendeten Tieren (ausgenommen verstärkte Überwachung nach Feststellung von TSE in einem Bestand"


[23.03.2020]

Mit E-Mail vom 18.03.2020 teilt das TMASGFF mit:

die Aktualisierung der Fachkunde/Kenntnisse im Strahlenschutz nach § 48 Abs. 1 Satz 1 bzw. § 49 Abs. 3 StrISchV hat mindestens alle fünf Jahre zu erfolgen. Angesichts der aktuell eskalierenden Covid-19-Epidemie (Corona-Virus) und der einschneidenden staatlich angeordneten oder initiativ getroffenen Maßnahmen zum Infektionsschutz ist absehbar, dass die vorgeschriebenen Fristen entweder nicht eingehalten werden können (Unmöglichkeit) oder die Wahrnehmung der Termine unzumutbar ist (Verhältnismäßigkeit).

Deshalb bitte ich Sie folgende Regelung zu beachten und bei Anfragen zu kommunizieren:

Aktualisierung der Fachkunde/ Kenntnisse im Strahlenschutz nach 48 Abs. 1 Satz 1 bzw. § 49 Abs. 3 StrISchV

Im Zeitraum 1. März bis 30. Juni 2020 ablaufende Aktualisierungsfristen gelten ohne weitere Prüfung als eingehalten, wenn die Kursteilnahme danach zum nächstmöglichen (beim Kursveranstalter verfügbaren) Termin erfolgt.

Es spielt dabei keine Rolle, ob der Kurs vom Veranstalter abgesagt wurde oder ob der Teilnehmer absagt (Erkrankung versteht sich von selbst, verstärkte Dienstverpflichtung v.a. im Krankenhaus, Kinderbetreuung, Vermeidung von Ansteckung für systemrelevante Funktionsträger oder aus persönlichem Risikoempfinden o.ä.).


[20.03.2020]

Wir haben für Sie alle wesentlichen Informationen zu COVID-19 auf unserer Webseite zusammengefasst:

Wir halten diese Informationen für Sie aktuell. Bitte schauen Sie ab sofort, am besten täglich, auf unsere Webseite.


[18.03.2020]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Bundesregierung hat mit den Ländern Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben vereinbart. Als Heilberufler sehen wir uns in der Pflicht, diese Präventivmaßnahmen zu unterstützen und Verantwortung auch für die Tierhalter und unsere Mitarbeiter zu übernehmen.

Wir möchten Sie deshalb dringend dazu auffordern, Maßnahmen für einen angemessenen Infektionsschutz in Ihren Tierarzpraxen und Tierärztlichen Kliniken zu ergreifen und die Patientenbesitzer entsprechend zu informieren!

Als  Anregung können dienen:

  • Hinweise der BTK für den Praxisablauf (LINK)
  • Empfehlungen der Österreichischen Tierärztekammer (LINK)

[17.03.2020]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit anliegendem Schreiben zur Einstufung aller Tierärzte, Tiermedizinischen Fachangestellten und Tierpfleger als "systemrelevante Berufe" haben sich die Kammer und der Landesverband praktizierender Tierärzte heute an das Thüringer Sozialministerium gewandt. In der gleichen Sachen addressieren die Bundestierärztekammer, der Bundesverband pranktizierender Tierärzte, der Bundesverband beamteter Tierärzte, die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft und der Deutsche Tierschutzbund ihr Schreiben vom 16.03.2020 an Bundesministerin Julia Klöckner (BMEL). Dieses Schreiben wurde unserem Schreiben als Anlage beigefügt und ebenfalls an Ministerin Heike Werner versandt (LINK).

Die Bundestierärztekammer hat Hinweise zum Umgang mit COVID-19 veröffentlicht (LINK). Auf der Webseite der BTK können Aktualisierungen zum Thema verfolgt werden: https://www.bundestieraerztekammer.de/

Sollte Ihre Tierarztpraxis / Ihr Unternehmen aufgrund der COVID-Krise in eine Liquiditätsschwierigkeiten geraten, melden Sie sich bitte bei der Thüringer Aufbaubank (LINK). Hier finden Sie auch Informationen zu Kurzarbeit/Kurzarbeitergeld und möglichen Steuerentlastungen.


[16.03.2020]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir erleben mit COVID-19 gegenwärtig in Deutschland und weltweit ein außergewöhnliches Infektionsgeschehen. Auch in Thüringen sind die Bürgerinnen und Bürger durch die Ausbreitung dieser Erkrankung, die aufwändigen Schutzmaßnahmen und die sich bereits jetzt abzeichnenden wirtschaftlichen Folgen in hohem Maße verunsichert.

Sie, liebe Tierärztinnen und Tierärzte, gehören zu den Menschen in unserem Land, welche über ein umfangreiches Wissen, mikrobiologische und epidemiologische Kenntnisse sowie Erfahrung bei der Entstehung, Ausbreitung und Bekämpfung infektionsbedingter Krankheiten und Zoonosen verfügen. Damit können Sie Risiken fachkompetent, realitätsnah und schneller einschätzen. Es ist deshalb von herausragender Bedeutung, dass Sie Besonnenheit und Ruhe ausstrahlen und Ihren Dienst auch für das Allgemeinwohl und in Verantwortung für die Gesundheit von Mensch und Tier in gewohnt verlässlicher Weise versehen. Als Tierärztinnen und Tierärzte in der Praxis, in den Behörden, in der Forschung und Industrie sind Sie ein tragender direkter oder indirekter Bestandteil unseres Gesundheitswesens, den es aufrecht zu erhalten gilt, um diese Krise zu überwinden. 

Unsere Arbeitsbelastung und die Verantwortung eines jeden Einzelnen von uns an seinem Arbeitsplatz oder für die Zivilgesellschaft wird sich in den nächsten Wochen vor dem Hintergrund einer weiteren Ausbreitung der Erkrankungen und zu erwartender Personalausfälle, u. a. durch Schulschließungen und logistische Einschränkungen weiter erhöhen. Wir bitten Sie, wo auch immer Kolleginnen und Kollegen ausfallen, solidarisch miteinander umzugehen, sich gegenseitig kollegial zu unterstützen und sich vor allem jenen zuzuwenden, die einer besonderer Hilfe bedürfen.

Bitte informieren Sie sich tagesaktuell zur COVID-19-Lage sowie wichtigen Informationen zu Risikobewertung und Hygienemaßnahmen über die Webseite des Robert Koch Institutes (LINK).

Antworten zu den wichtigsten Fragen der arbeitsrechtlichen Auswirkungen des COVID-19-Geschehens finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (LINK).

Das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat eine Webseite eingerichtet, über die Sie die wichtige Informationen zu den Entwicklungen in unserem Bundesland in Erfahrung bringen können (LINK).

Die allgemeine und tätigkeitsspezifische Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen in Verbindung mit COVID-19 des TLV finden Sie als Anlage.

Der bpt hat für Praxisinhaber Informationen zusammengestellte, die wir Ihnen ebenfalls als Anlage zur Verfügung stellen.

Ergänzend verweisen wir auf einen Beitrag von Hörg Held von "wir-sind-tierarzt.de", der wertvolle Infos und Links zusammengestellt hat (LINK).

 

Die Landestierärztekammer Thüringen, der bpt-Landesverband Thüringen und Landesverband beamteter Tierärzte in Thüringen e.V. stehen Ihren für Ihre Fragen jederzeit zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.

Bleiben Sie und Ihre Lieben gesund.

 

Herzliche Grüße

Ihr/e

Dr. Lothar Hoffmann

Dr. Bodo Kröll

Dr. Sabine Anke

Gelesen 1804 mal Letzte Änderung am Freitag, 22 Mai 2020 23:58
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