Montag, 05 November 2018 20:43

StIKo zur Impfung von Pferden gegen West-Nil-Virus

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Ständige Impfkommission Veterinärmedizin nimmt Stellung zur Immunisierung von Pferden gegen WNV

Veranlasst durch die Nachweise des West-Nil-Virus in Teilen Deutschlands hat die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin eine Stellungnahme zur Immunisierung von Pferden gegen das West-Nil-Fieber erarbeitet.

Im Folgenden lesen Sie hierzu die Zusammenfassung der Stellungnahme der StIKo Vet mit dem Stand vom 22.10.2018:

"Anfang September 2018 wurden erstmalig im östlichen Teil Deutschlands (MV, BB, ST, BY) Infektionen mit dem West-Nil-Virus bei Vögeln diagnostiziert, Ende September auch bei zwei Pferden in Brandenburg sowie in Sachsen-Anhalt. Angesichts der Erfahrungen, die in europäischen Nachbarländern und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) mit West-Nil-Virus-Infektionen gemacht wurden, ist davon auszugehen, dass das Virus sich in den kommenden Jahren weiter in Deutschland ausbreiten wird. Die Infektion verläuft bei Pferden häufig subklinisch. Bei etwa 8% der infizierten Pferde kommt es aber zu neurologischen Symptomen. Diese Verlaufsform geht mit einer hohen Letalität von ca. 30 bis 50% einher. Überlebende Pferde zeigen häufig bleibende Schäden. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) empfiehlt daher, Pferde in den bereits betroffenen Gebieten gegen WNV zu impfen. In diesen Gebieten sollte die Grundimmunisierung vor Beginn der nächsten Mückensaison, d.h. vor Ende Mai 2019, abgeschlossen sein. In Abhängigkeit vom weiteren Seuchengeschehen ist mittelfristig eine flächendeckende Impfung von Pferden im gesamten Bundesgebiet anzustreben. Die Einführung einer Pflichtimpfung ist aus Sicht der StIKo Vet nicht sinnvoll."

Im unteren Abschnitt steht Ihnen die vollständige Stellungnahme als Download zur Verfügung. Zudem ist diese online verfügbar unter www.stiko-vet.de

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